Transporter: Opel bringt Vivaro mit H2-Antrieb

Je nach Karosserie-Variante fasst der Laderaum der e-Vivaro Hydrogen zwischen 5,1 und 6,1 Kubikmeter Fracht, die Nutzlast soll bei bis zu 1.100 Kilo liegen.
© Foto: Opel

Der "Vivaro-e Hydrogen" verfügt über eine Wasserstoff-Brennstoffzelle und soll bis zu 400 Kilometer Reichweite bieten. Erste Auslieferungen noch in diesem Jahr.


Datum:
18.05.2021
Autor:
Jan Burgdorf
Lesezeit: 
3 min

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren



Auf Basis des bereits erhältlichen Vivaro-e präsentiert Opel den neuen "Vivaro-e Hydrogen" mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb und zusätzlicher Plug-in-Batterie. Die Technik will der Hersteller dabei platzsparend untergebracht haben, so dass der Transporter gegenüber herkömmlichen Antriebstechnologien keine Kompromisse beim Raumangebot macht. Das in zwei Längen (4,96 und 5,30 Meter) verfügbare Nutzfahrzeug soll mit bis zu 6,1 Kubikmeter einen ebenso großen Laderaum wie die Diesel- oder batterieelektrischen Vivaro-Varianten bieten.

Der Hersteller verspricht bis zu 400 Kilometer Reichweite (gemäß WLTP) mit einer Wasserstoff-Tankfüllung, wobei das Auftanken dann nicht mehr als drei Minuten dauern soll – sofern man eine H2-Tankstelle findet. Das Brennstoffzellensystem ist unter der Motorhaube platziert, wohingegen die drei 700-bar-Wasserstoff-Tanks aus Karbonfaser unterflur den Raum der sonst hier verbauten Akkus einnehmen.

Die 45-kW-Brennstoffzelle liefert laut Opel genug Power für kontinuierliche Autobahnfahrten, zumal beim Start oder beim Beschleunigen eine unter den Vordersitzen platzierte 10,5 kWh-Lithium-Ionen-Batterie hilft Lastspitzen abzudecken. Zudem kann der Wasserstoff-Vivaro auf diese Weise Bremsenergie rekupieren, wie seine akkubetriebenen Brüder. Bei Bedarf lässt sich der Akku auch extern aufladen, was laut Opel bis zu 50 Kilometer zusätzliche Reichweite beschert.

Der am Standort Rüsselsheim gefertigte Opel Vivaro-e Hydrogen soll noch in diesem Jahr an erste Flottenkunden ausgeliefert werden.

Brennstoffzelle im Motorraum, Wasserstofftanks im Unterboden
© Foto: Opel

HASHTAG


#Wasserstoff

MEISTGELESEN


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


netzwerk-A ist das Onlineportal mit Antworten und Praxiswissen zu allen alternativen Antrieben. Das Onlineportal bündelt die alternativen Antriebsformen Elektromobilität, Hybrid oder Plug-in-Hybrid-Antriebe, LPG, CNG, Erdgas, Wasserstoff-Fahrzeuge und Brennstoffzellen-Fahrzeuge. netzwerk-A vergleicht alternative Antriebe und bietet umfassende Marktübersichten zu den nachhaltigen Antrieben der neuen Mobilität. netzwerk-A bietet dem Nutzer regelmäßig Anwenderberichte, Best-Practice-Beispiele, How-to-Anleitungen und Checklisten, um das Fahren und Transportieren mit alternativen Antriebsarten heute, morgen und übermorgen in nachhaltige Mobilitätskonzepte zu integrieren. Wie die Infrastruktur für die neue Mobilität aufgebaut wird und welche Förderungen es für nachhaltige Antriebe gibt, beantwortet die Onlineplattform netzwerk-A von Springer Fachmedien München. netzwerk-A wendet sich an Autohäuser, Speditionen und Logistik-Unternehmen, Fuhrparkmanagement, Transportunternehmen und ÖPNV-Betriebe.