Kaum Förderanträge für elektrische Transporter

Seit dem Produktionsstart im Dezember 2019 gab es kaum Förderanträge für den E-Sprinter von Mercedes-Benz
© Foto: Mercedes-Benz

Bei den Elektro-Pkw kann sich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) schier kaum vor Förderanträgen retten. Ganz anders ist die Lage im Nutzfahrzeuge-Bereich. Hier ist die Zahl der Anträge immer noch äußerst gering.


Datum:
11.08.2020
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
2 min

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Das große Interesse an elektrifizierten Nutzfahrzeugen in Deutschland will immer noch nicht wirklich aufkommen. Aktuellen Zahlen des BAFA zufolge gibt es trotz Erhöhung des Umweltbonus immer noch wenige Anträge auf Förderung für Elektro-Transporter. Am besten schneidet aktuell noch der Streetscooter der Deutschen Post ab, für den seit Juli 2016 insgesamt 12.246 Anträge gestellt worden sind. Dahinter wird es spürbar weniger. Der Renault Kangoo Z.E. beispielsweise landet im selben Zeitraum bei 1672 Anträgen. Noch verheerender sind die Zahlen für die eigentlichen „Großen“ der Branche. Für den Ford Transit Custom liegen gerade einmal 24 Anträge vor, für den VW E-Crafter sind es elf und für den E-Sprinter von Mercedes Benz sogar nur drei.

Ganz anders gestaltet sich die Lage bei den Pkw. Hier ist mit der Erhöhung des Umweltbonus eine spürbar stärkere Nachfrage auf dem Markt zu verzeichnen. Den Zahlen nach wurden seit Anfang des Jahres annähernd 70.000 Anträge gestellt – das ist ein Plus von über 78 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wer sich ein Elektroauto anschafft, kann mit bis zu 9000 Euro Förderung von Staat und Herstellern rechnen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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