Besonderer Vorteil: Maße, Langlebigkeit, Anspruchslosigkeit


Datum:
13.10.2021
Autor:
Gerfried Vogt-Möbs
Lesezeit: 
10 min

2 Kommentare

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Zunächst zu ersten Punkt: Das aCar misst samt Ladefläche 4 m, ist nicht ganz 2 m hoch und – das ist besonders wichtig – nicht mal 1,6 m breit. Damit sind auch schmale Wald- und Forstwege passierbar, und KEP-Fahrer, die beispielsweise in Altstädten mit engen Gassen und Treppenübergängen zu kämpfen haben, wären mit dem aCar, der auch mit festem Aufbau bestellt werden kann, aus dem Schneider, besonders wenn es steil wird. Des weiteren erlaubt der Wendekreis von unter 10 m und der Allradantrieb ein problemloses Durchkommen ohne Aufsetzer und gewagte Lenkmanöver. Die jetzt eingebauten neuen Asynchron-Motoren bieten 140 Nm, damit darf das grüne Arbeitstier eine ganze Tonne transportieren, eine weitere im gebremsten Hänger hinterndran ziehen. Was brav und behende klappt, dank 16-Zollrädern und einer Bodenfreiheit von über 20 cm und tiefem Schwerpunkt, wofür letztendlich der Akku sorgt. Ist das große Batteriepack an Bord, sollen gar bis zu  200 km möglich sein. Für externe Arbeiten gibt es am Fahrzeugheck eine Steckdose. Auch an die Wiederaufladung der Akkus mit Dach-Photovoltaik wurde gedacht hat, schneller geht es freilich an der Typ-2-Ladesäule – mit 3,3kW Ladestrom ist der Akku nach 6,5 Stunden wieder voll. Auch an eine Rekuperation, die im Schubbetrieb den Antriebsmotor als Generator einsetzt, wurde gedacht, sie ist aber nicht mehrstufig ausgelegt. Heizung und Lüftung funtionieren mithilfe von Bio-Ethanol, ein kleiner Tank sitzt rechts hinter der Fahrerkabine.

Zukunftsmusik mit Struktur

Nicht zu letzt dank neuer Investoren und frischem Kapital hat sich bei EVUM seit Mitte 2020 einiges getan. Der neue Vertriebs- und Marketingleiter hat seine Fühler nun auch in Ausland gestreckt, als Spanier freilich hat er auch zu den dortigen Unternehmen und Verbänden einen guten Draht. Eine Jahresproduktion vom 1500 Fahrzeugen sind bei EVUM mittelfristig geplant, das Doppelte als langfristiges Ziel gesetzt. „Wir wollen wachsen, aber langsam, geordnet und mit System“, erklärt Gonzalez. Angepeilt sei außerdem, so verriet beim Pressetermin Joachim Glatthaar, Unternehmer aus Schramberg und ebenfalls Investor der ersten Stunde, auch eine Produktion in Süden Afrikas, um die dortigen Staaten Zimbabwe, Botswana und Namibia mobiler zu machen – back to the roots, sozusagen. Im Frühjahr 2022 sollen erste Fahrzeuge verschifft werden, dann vor Ort zerlegt und weitere Schritte eingeleitet.

 

 

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KOMMENTARE


Hans-Peter Thomas

26.10.2021 - 18:13 Uhr

Quadratisch,praktisch,Gut! Absolut ein FZG in die richtige Richtung! Der Nutzwert spricht für sich! Natürlich müsste es sich im gelebten Alltag noch beweisen! Fazit: Ich würde mir daß FZG wohl kaufen so ich Bedarf dafür hätte! Chapeau! Weiter so! Thomas


Jensen

28.10.2021 - 20:44 Uhr

Ausreichend.. Vielleicht auf 80 km h erhöhen.. Ich würde einen nehmen


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