Wasserstoff aus Abfall: Das Plagazi-Verfahren

© Foto: netzwerk A

Wasserstoff wird auch für Deutschland langfristig eine wichtige Rolle bei der Fortbewegung spielen. Ein schwedisches Unternehmen will nun eine Lösung für die Beschaffung des Gases gefunden haben.


Datum:
30.03.2021
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
7 min

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Jedes Jahr werden in ganz Deutschland etliche Millionen Tonnen Abfall verbrannt. Auch wenn für die Anlagen mittlerweile strenge umweltrechtliche Richtlinien gelten, so ist ihr Beitrag zu einer grünen Welt doch recht übersichtlich. Das wird sich ändern - sagt zumindest das schwedische Unternehmen Plagazi. Hier hat man ein Verfahren entwickelt, welches nicht auf eine Verbrennung von Müllstoffen setzt, sondern diese in einem Plasmafizierungsprozess bearbeitet. Das so entstehende Synthesegas soll dann nach einer speziellen Behandlung zu Wasserstoff umfunktioniert werden. Die sportliche These: Der Wasserstoff kann mit weitaus weniger Energieaufwand hergestellt werden, als beispielsweise im Elektrolyseverfahren.

Im Interview mit netzwerk A beschreibt Robert Bock von der Bock Handelsvertretung das Verfahren und gibt Antwort auf die damit einhergehenden Fragen. Seine Firma will das Plagazi-Verfahren in Deutschland bekannt machen und arbeitet sogar schon an ersten Testeinrichtungen. 

Wasserstoff aus Abfall

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