Mit dem E-Auto in den Urlaub – TÜV Süd gibt Tipps

Die Zentrale des TÜV Süd in München
© Foto: TÜV Süd

Der TÜV Süd gibt Tipps für alle, die mit dem E-Auto in den Urlaub fahren wollen. Das Tankstellennetz im Ausland ist oft besser ausgebaut als in Deutschland


Datum:
31.07.2020
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
3 min

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Ganz Deutschland ist in den Sommerferien angekommen. Viele zieht es in Richtung Meer, egal ob nach Norden, Westen oder Süden. Auch mit dem Elektroauto sind solche Urlaubsreisen gut machbar, wirbt jetzt der TÜV Süd und gibt gleichzeitig Tipps für einen möglichst reibungslosen Ablauf.

Tankstellennetz

Das Tankstellennetz in Europa ist mittlerweile grundsätzlich ordentlich ausgebaut. Es kommt allerdings auf das Land an. Der TÜV Süd schreibt, wer seinen Urlaub in den Niederlanden oder Skandinavien plane, werde ohnehin überrascht sein, wie reibungslos das elektrische Fahren funktioniere. In Österreich, der Schweiz und Frankreich sei die Tankstellendichte ähnlich wie in Deutschland. Richtung Süden werde das Netz etwas dünner, weshalb man sich hier vorab über die Lademöglichkeiten entlang der Route informieren solle.

Säulen und Stecker

Der CSS-Stecker ist mittlerweile der Standard in Europa, weshalb er an den meisten Ladesäulen vorhanden sein sollte. Wichtig sei, dass man sich nicht immer zu 100 Prozent darauf verlassen könne, dass die nächstgelegene Säule auch freigeschaltet werden kann. Deshalb sollten Urlauber mit E-Auto immer ein wenig Reserveenergie für die Fahrt zu einer anderen Station mit einrechnen. An den Ladestationen im Ausland kann man meist mit EC- oder Kreditkarte bezahlen.

Rekuperation

Besonders in bergigen Gebieten empfiehlt der TÜV Süd den gezielten Einsatz der verschiedenen Rekuperationsmodi der Fahrzeuge. Beim Weg auf einen Pass nach oben gehe die Energie oft deutlich zurück, man könne aber beim Bergabfahren viel wieder reinholen. Wer die Rekuperation clever einsetzt, muss fast gar nicht mehr manuell bremsen und spart viel Energie.

Wohnwagen

Größere Elektrofahrzeuge sind sogar in der Lage Wohnwagen zu ziehen. Dem TÜV zufolge sollten Camper mit rund 200 Kilometern Reichweite rechnen, bis man wieder an die Ladesäule muss. Natürlich hängt der Verbrauch auch vom jeweiligen Fahrzeug und Fahrstil ab. Wer mit einem Elektroauto seinen Wohnanhänger zieht, ist laut TÜV sogar im Vorteil, da die Zugmaschine seltener mechanische Probleme, wie beispielsweise Getriebeverschleiß, erleide.

Wer im Ausland eine Elektrotankstelle sucht, kann bequem spezielle Online-Karten nutzen, wie zum Beispiel diese

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