Der Mini Cooper SE

Geschlossener Kühlergrill. Daran erkennt man die Stromvariante aus dem Hause Mini
© Foto: netzwerk A

Der Mini Cooper SE ist ein kompakter Stadtflitzer. Wie weit kommt er und wofür eignet er sich? Netzwerk A durfte den Stromer aus dem Hause BMW zum Test entführen.


Datum:
30.09.2020
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
5 min

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Gerade im Stadtverkehr werden E-Autos immer beliebter - und das mit Recht. Hier gibt es nämlich fast nur kurze Strecken. Wie wir alle Wissen: Je länger der Weg, desto größer sind auch in der Regel die Abstriche, die der Fahrer/ die Fahrerin in Kauf beim Stromer in Kauf nehmen müssen. Beim Mini liegt der Fokus klar auf Stadtverkehr. Dafür bietet sich der Cooper SE als Strom-Variante an. Wir stellen den Flitzer mit ordentlich PS unter der Haube in unserem Videoportrait vor. 

Kleiner Anmerkung: Wir möchten gerne hier noch einen positiven Aspekt anbringen, den uns Mini erst nach Fertigstellung des Videos mitteilen konnte: Der Mini Cooper SE wird ab Werk mit einem dreiphasigen 11 kW-Lader ausgestattet. Das ist wirklich gut und gehört in der Zusammenfassung absolut auf die "Haben"-Seite. Denn wie andere Autotests, beispielsweise beim Hyundai Ioniq oder Opel Corsa-e zeigen, ist das bei weitem nicht selbstverständlich. Oft bieten die Hersteller einen stärkeren Lader ab Werk an, allerdings mit erheblichen Mehrkosten. Im Nutzfahrzeuge-Bereich hingehen werden häufiger dreiphasige Lader in der Standardausstattung angeboten

Zur Erklärung: Ein dreiphasiger Onboard-Lader erlaubt auch in Deutschland einen Ladestrom von 11 kW. Dieser ist aber teuer. Die Hersteller verbauen oft einphasige Lader, die angeblich 7,2 kW schaffen. Das ist theoretisch möglich. Allerdings ist in unserem deutschen (dreiphasigen) Stromnetz ein Hausanschluss in der Regel mit 16 A abgesichert, weshalb der Ladestrom nicht über 3,6 A kW hinauskommt. Die Folge: Alleine der Mini Cooper SE hätte in so einem Netz eine Ladezeit von etwa acht Stunden.   

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