Cadillac Lyriq: Der erste Schritt in eine neue Zukunft

Mit dem neuen Lyriq zeigt Cadillac, wie die Zukunft bei der Luxusmarke aussieht. 
© Foto: Cadillac

Cadillac ist eigentlich ein Inbegriff verschwenderischer Verbrenner-Motoren. Doch diese Zeiten werden bald vorbei sein. Wie die Zukunft der Marke aussieht, zeigt der neue Lyriq.


Datum:
12.05.2021
Autor:
Mario Hommen/SP-X
Lesezeit: 
4 min

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Mit der Serienversion des Elektro-SUV Lyriq hat General-Motors-Tochter nun einen ersten konkreten Vorboten seiner umfassenden Elektrifizierungsstrategie vorgestellt. Ab 2030 will die Luxusmarke keine Autos mit Verbrennermotor mehr verkaufen. Wie die Alternative aussieht, verdeutlicht das ab September 2022 in den USA und später auch in Deutschland bestellbare Elektro-SUV.

Der rund fünf Meter lange und für US-Kunden umgerechnet rund 50.000 Euro teure Stromer wird auf der neuen 800-Volt-Ultium-Plattform aufsetzen, in deren Boden eine 100 kWh große Batterie für fast 500 Kilometer Reichweite steckt. Der Akku kann bei 190 kW Ladeleistung in zehn Minuten Strom für 120 Kilometer Reichweite tanken. Die Ultium-Architektur ermöglicht verschiedene Antriebskombinationen. Bislang hat Cadillac eine Heckmotor-Variante mit 225 kW / 340 PS sowie 440 Newtonmeter Drehmoment vorgestellt. Fahrleistungen werden nicht genannt.

Optisch ist der Lyriq eine Weiterentwicklung der aktuellen Cadillac-Linie. Neu ist eine schwarze Hochglanzfläche anstelle des Kühlergrills, hinter der sich eine Vielzahl feiner LED-Lichtstreifen verbirgt, mit denen sich animierte Sequenzen darstellen lassen. Auch die feinen Streifen der LED-Rückleuchten bestehen aus vielen Segmenten, die dynamische Lichtspiele ermöglichen.

Innen ist der Lyriq sehr aufgeräumt. Es gibt ein extrabreites 33-Zoll-Display, welches hinterm Lenkrad als Kombiinstrument und rechts davon als Infotainment-Screen dient. Weitere Besonderheiten sind ein Head-up-Display und eine Geräuschunterdrückung.

Cadillac wird weiterhin auch in Europa vertreten sein und entsprechend den Lyriq in Deutschland vertreiben. Einen Zeitpunkt haben die Amerikaner noch nicht verraten.

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