Test mit E-Lkw wird ausgeweitet

Der E-Actros von Daimler kommt jetzt häufiger auch auf der künftigen Oberleitungsstrecke im Murgtal zum Einsatz
© Foto: Daimler Trucks AG

Seit Mitte 2019 testet Logistik Schmitt im Nordschwarzwald einen Daimler E-Actros auf einer festen Linie. Jetzt soll das Testgebiet erweitert werden.


Datum:
25.03.2021
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
3 min

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Die Region rund um Rastatt steht schon länger im Fokus für alternativ angetriebene Lkw. Während im Sommer der sogenannte eWay BW, eine Teststrecke für Oberleitungs-Lkw, in Betrieb gehen soll, testet das Logistikunternehmen Schmitt schon seit längerer Zeit einen Prototypen aus dem Hause Daimler – einen E-Actros.

Neue Strecke

Bisher ist der Elektro-Lkw jeden Tag im Werksverkehr zwischen Ötigheim und Rastatt unterwegs. Bis zu zwölf mal wird die 14 Kilometer lange Strecke (pro Weg) gefahren, zwischendurch lädt der Lastwagen im Tunnel des Logistikzentrums. Nun kündigten Daimler und Schmitt an, den Test ausweiten zu wollen. Neben sechs Fahrten nach Rastatt kommen nun auch noch sechs Fahrten nach Gaggenau (ca. 28 Kilometer) dazu. Das Tagespensum des Lkw wächst damit auf 250-300 Kilometer.

Herausforderung: Laden

Der aktuelle E-Actros hat allerdings nur eine Reichweite von rund 200 Kilometern. Deshalb wird auf der neuen Strecke vor allem das mobile Laden eine wichtige Rolle spielen. Auf der neuen Tour, die übrigens vorwiegend auf der 18 Kilometer langen Teststrecke des eWay BW verläuft, wird der Lkw unterwegs laden müssen, um das Tagespensum zu erreichen.

Im Sommer bahnt sich dann die nächste Neuerung an: Wie Daimler bekanntgab, wird Logistik Schmitt dann eine verbesserte, seriennahe Version des E-Actros erhalten, die unter anderem eine deutlich höhere Reichweite haben soll. Langfristig werden auf dem eWay BW verschiedene alternative Antriebe im Einsatzalltag verglichen. Neben den batterieelektrischen- und Oberleitungs-Lkw sollen auch Brennstoffzellenfahrzeuge zum Einsatz kommen.

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