Iveco und Air Liquide fördern Wasserstoffmobilität für schwere Nutzfahrzeuge

Iveco will zusammen mit Air Liquide die Wasserstoffmobilität für schwere Nutzfahrzeuge vorantreiben
© Foto: Ole Spata / dpa

In ihrem gemeinsamen Projekt wollen die Partner ihr Wissen von der Produktion über die Speicherung bis hin zum Vertrieb sowie nachhaltiger Transportlösungen von Wasserstoff nutzen.


Datum:
20.12.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min

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London/Paris. Iveco und Air Liquide, ein Anbieter von Gasen, Technologien und Dienstleistungen für die Industrie und den Gesundheitssektor, haben ein Memorandum of Understanding (MOU) zur Entwicklung der Wasserstoffmobilität in Europa unterzeichnet. Die Partnerschaft soll zur Realisierung einer sauberen Mobilität beitragen, indem sie die sich ergänzenden Kompetenzen der beiden Unternehmen nutzt. Dafür wollen die Partner das Fachwissen von Air Liquide über die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette, von der Produktion über die Speicherung bis hin zum Vertrieb, sowie das Know-how von Iveco kombinieren.

Partner wollen Einführung von schweren, mit Brennstoffzellen betriebenen Elektro-Lkw für den Fernverkehr testen

Beide Partner stellen Mittel und Ressourcen bereit, um die Einführung von schweren, mit Brennstoffzellen betriebenen Elektro-Lkw für den Fernverkehr in Verbindung mit der Einrichtung eines Netzes von Wasserstofftankstellen für erneuerbare oder kohlenstoffarme Energieträger entlang der wichtigsten transeuropäischen Verkehrskorridore zu untersuchen. Parallel dazu wollen beide Unternehmen gemeinsam Initiativen zur Förderung der Wasserstoffmobilität fördern, indem sie alle Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette einbeziehen.

Diese Partnerschaft steht im Einklang mit der laufenden Zusammenarbeit der Unternehmen im Rahmen des HyAMMED-Projekts (Hydrogène à Aix-Marseille pour une Mobilité Ecologie et Durable) in Südfrankreich, bei dem es um die Entwicklung der ersten europäischen Flotte von 44-Tonnen-Lkw mit Brennstoffzellen-Elektroantrieb geht. Dies steht in Verbindung mit der ersten Hochdruck-Wasserstofftankstelle mit einer Kapazität von 1 Tonne pro Tag. Die Partnerschaft zielt auf die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs in Europa ab. (ste)

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