EnBW-Ladestationen werden teurer

Der EnBW Ladepark in Rutesheim
© Foto: Michael Blumenstein

Der Anbieter passt zum ersten Mal nach zwei Jahren seine Preise an Ladesäulen für Elektroautos an. Besonders eine Zielgruppe muss künftig tiefer in die Tasche greifen.


Datum:
04.06.2021
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
3 min

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EnBW betreibt eigenen Angaben nach das größte Schnellladenetz für Elektroautos in Deutschland. Nun lässt sich der Hersteller das auch etwas teurer bezahlen. Einer aktuellen Mitteilung zufolge werden die Preise ab dem 06.07.2021 an allen Ladesäulen steigen. Kein Tarif bleibt verschont, allerdings gibt es Unterschiede im Detail. 

So passiert die spürbarste Veränderung bei der monatlichen Grundgebühr des Viellader-Tarifes. Diese steigt um einen Euro auf 5,99€. Die Viellader sind es auch, die bei den einzelnen Stromtarifen tiefer in die Tasche greifen müssen. Sowohl beim AC- als auch beim DC-Laden steigen die Kosten pro Kilowattstunde an einer EnBW-Säule um sieben Cent. Wer an die Säule eines anderen Anbieters fährt, muss sogar zehn Cent draufzahlen. Beim Laden an Ionity-Säulen verlangt der Betreiber weiterhin 79 Cent. 

Auch im Standard-Tarif steigen die Preise - und zwar um sechs Cent pro Kilowattstunde für den AC- beziehungsweise den DC-Lader. EnBW begründet die Steigerung mit künftigen Investitionen in das Schnellladenetz. Der Betreiber hat kürzlich die Eröffnung von Europas größtem Schnellladepark mit 52 Ladepunkten am Kamener Kreuz angekündigt.  

Die neuen Preise von EnBW in der Übersicht
© Foto: EnBW

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