E-Mobilität in Europa: Löchriges Ladenetz

Das europäische Ladenetz ist stellenweise noch arg löchrig.
© Foto: SP-X

Einige Länder sind besser auf E-Autos eingerichtet, andere weniger gut. Der VDA hat ein Ranking erstellt.


Datum:
28.06.2021
Autor:
SP-X / aw
Lesezeit: 
2 min

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Die Niederlande sind in Europa am besten auf die Elektrifizierung der Mobilität vorbereitet. Auf 109 Pkw (Benzin, Diesel, Elektro) kommt dort laut dem Ladenetz-Ranking des Automobilbranchen-Verbands VDA ein Ladepunkt. Auf Rang zwei liegt Norwegen mit 147 Pkw pro Steckdose vor Schweden mit 353. Deutschland hat zwar in absoluten Zahlen europaweit nach den Niederlanden die meisten Ladesäulen, setzt man diese jedoch in Relation zum Pkw-Bestand, rutscht die Bundesrepublik mit 1.014 Fahrzeugen je Anschluss auf Rang zwölf. Und liegt damit unter dem Europaschnitt von 887 (inklusive EU, Großbritannien, Liechtenstein, Schweiz, Island und Norwegen). 

Griechenland hat am wenigsten Ladesäulen pro Pkw

Am unteren Ende des 31er-Rankings finden sich Litauen (8.613 Pkw/Ladepunkt), Rumänien (10.539 Pkw/Ladepunkt) und Griechenland (17.218 Pkw/Ladepunkt). Der VDA fordert vor dem Hintergrund der ungleichen Verteilung, dass die EU für alle Staaten verbindliche Ausbauziele festlegt. Ansonsten werde die Transformation zur Klimaneutralität nicht gelingen. "Eine europaweite Ladeinfrastruktur ist derzeit nicht vorhanden, der flächendeckende Ausbau liegt leider in weiter Ferne. Wenn die EU-Kommission überlegt, Neuwagen künftig nur noch mit Elektroantrieb zuzulassen, muss sie für ein flächendeckendes Ladenetz überall in Europa sorgen", kommentierte VDA-Präsidentin Hildegard Müller.

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