MAN Plauen: Busumbauer setzt auf E-Mobilität

Schon heute werden bei MAN Bus in Plauen Elektro-Modelle umgerüstet - hier zum Beipsiel ein Lion's City E
© Foto: picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Auch die Busbranche war und ist von der Corona-Krise getroffen worden. Am Werk in Plauen wird jetzt überlegt, wie man die Zukunft ohne größere Verluste meistern kann.


Datum:
24.07.2020
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
2 min

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren



Beim Plauener Busumbauer MAN Bus Modification Center schauen die Beschäftigten trotz Umsatzeinbrüchen in der Corona-Krise und drohenden Stellenstreichungen im Unternehmen nach vorn. "Trotz der gegenwärtigen Krise sehen wir uns durch unseren stärkeren Fokus auf die Elektromobilität und auf individuelle Kundenwünsche gut für die Zukunft aufgestellt", sagte der Betriebsratsvorsitzende Marcus Galle der Deutschen Presse-Agentur.

Der Lastwagenbauer MAN, der rund 350 Standorte in Deutschland unterhält, geht davon aus, dass bis 2030 rund 60 Prozent aller Fahrzeuge im ÖPNV elektrisch fahren. Auch das Plauener Werk beteilige sich an dieser Trendwende in der Automobilindustrie mit dem Ausbau von Elektrobussen und vollelektrischen Kleintransportern, so Galle.

Neue Technik sichert Arbeitsplätze

Im vergangenen Jahr erlangte der Plauener MAN-Standort durch den Umbau des Mannschaftsbusses für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft Bekanntheit. Langfristig brauche das Plauener Werk neue Ideen bei der Frage nach zukunftsfähigen Technologien, um zu überleben, sagt Thomas Knabel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau. "Alle Fahrzeughersteller betrifft das, die ganze Branche erlebt einen Umbruch."

Im März hatte der Lastwagenbauer MAN, der zur VW-Tochter Traton gehört, einen massiven Stellenabbau angekündigt - ohne jedoch Details zu nennen. Laut Berichten stehen rund 6000 Arbeitsplätzen auf der Kippe. Der Plauener Standort soll Knabel zufolge nicht betroffen sein. (dpa/sn)

HASHTAG


#Elektrobus

MEISTGELESEN


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


netzwerk-A ist das Onlineportal mit Antworten und Praxiswissen zu allen alternativen Antrieben. Das Onlineportal bündelt die alternativen Antriebsformen Elektromobilität, Hybrid oder Plug-in-Hybrid-Antriebe, LPG, CNG, Erdgas, Wasserstoff-Fahrzeuge und Brennstoffzellen-Fahrzeuge. netzwerk-A vergleicht alternative Antriebe und bietet umfassende Marktübersichten zu den nachhaltigen Antrieben der neuen Mobilität. netzwerk-A bietet dem Nutzer regelmäßig Anwenderberichte, Best-Practice-Beispiele, How-to-Anleitungen und Checklisten, um das Fahren und Transportieren mit alternativen Antriebsarten heute, morgen und übermorgen in nachhaltige Mobilitätskonzepte zu integrieren. Wie die Infrastruktur für die neue Mobilität aufgebaut wird und welche Förderungen es für nachhaltige Antriebe gibt, beantwortet die Onlineplattform netzwerk-A von Springer Fachmedien München. netzwerk-A wendet sich an Autohäuser, Speditionen und Logistik-Unternehmen, Fuhrparkmanagement, Transportunternehmen und ÖPNV-Betriebe.