Hamburger Hochbahn schreibt Brennstoffzellen-Busse aus

Bei der Hamburger Hochbahn wird künftig sehr viel Wasserstoff getankt
© Foto: Frank Hoermann / SVEN SIMON / picture alliance

Die Brennstoffzelle ist bei der Hamburger Hochbahn eine zentrale Technologie bei der Umstellung der Flotte auf umweltfreundliche Antriebe. Die Busse sollen in den nächsten Jahren geliefert werden.


Datum:
04.08.2020
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
2 min

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Die Hamburger Hochbahn hat einen Auftrag über die Lieferung von bis zu 50 Brennstoffzellenbussen für die Jahre 2021 bis 2025 ausgeschrieben. Zum einen werde die Hochbahn reine Brennstoffzellenhybridbusse anschaffen, zum anderen aber auch Busse, bei denen die Brennstoffzelle zur Ausweitung der Reichweite dient, teilte das Unternehmen am Dienstag in der Hansestadt mit. Für beide technischen Lösungen werden sowohl Solo- als auch Gelenkbusse ausgeschrieben.

Der Ausschreibung war ein europaweites Verfahren vorausgegangen, in dem sich Hersteller für eine Teilnahme an der Ausschreibung qualifizieren konnten. Welche Anbieter dabei erfolgreich waren und wer an der Ausschreibung teilnimmt, wird nicht veröffentlicht. Die Hochbahn will bis zum Ende des Jahrzehnts ihre Busflotte komplett auf emissionsfreie Antriebe umrüsten und setzt dabei vor allem auf Elektrobusse. Die Brennstoffzellenbusse, die mit Wasserstoff angetrieben werden, sind eine Ergänzung und ein zweites technologisches Standbein.

Der Abschluss des Qualifizierungsverfahrens sei ein entscheidender Schritt für den Einsatz serienreifer Wasserstoffbusse in Hamburg. Gegenwärtig fahren für die Hochbahn zwei Batteriebusse mit Brennstoffzelle als Range Extender, die im normalen Linienbetrieb eingesetzt werden. (dpa)

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