Wer Kohle will, braucht Übersicht

Egal ob der Kauf eines E-Autos oder einer Ladestation: Bei vielen Anschaffungen kann man sich als Unternehmen Geld zurückholen
© Foto: Fotolia/Christian Jung

In Deutschland gibt es eine regelrechte Flut an Förderprogrammen für Elektromobilität. Netzwerk-A erklärt, wo man die beste Übersicht bekommt.


Datum:
02.09.2020
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
4 min

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Wer im Moment mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein E-Auto für die Flotte oder als Dienstwagen zu besorgen, der kommt nicht um das Thema Förderung herum. Will er/sie ja auch gar nicht. Immerhin gibt's bares Geld beim Kauf des Stromers dazu. Die große Frage ist natürlich: Wo gibt's wie viel? Da ist Deutschland, wie in so vielen Dingen, einfach ein bisschen unübersichtlich. Denn es gibt dutzende, ja gar hunderte Programme, die teilweise kombiniert werden dürfen, teilweise wieder auch nicht. 

Der Umweltbonus

Ohne wirklich zu tief ins Detail aller Programme gehen zu wollen, müssen wir doch auf die aktuell ergiebigste Fördermöglichkeit zumindest hinweisen: der Umweltbonus. Früher kaum beachtet, weil zu niedrig. Mittlerweile gut nachgefragt, weil es auch dank Herstellerbeteiligung deutlich mehr Geld gibt. Wer sich ein neues E-Auto (dazu wird auch Brennstoffzelle gezählt) kauft, bekommt bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro satte 9000 Euro dazu. Über den 40.000 Euro beträgt die Zuwendung 7500 Euro. Auch Plug-in-Hybride werden in dem Programm bedacht - hier gibt's bei Unterschreiten der gerade angesprochenen Schwelle 7500 Euro, darüber liegt die Förderung bei 5625 Euro. Der Umweltbonus wird bis mindestens Dezember 2021 ausgeschüttet.

Die Datenbank des Förderfreaks

So weit, so übersichtlich. Doch jetzt wird's kompliziert. Gefördert wird ja nicht nur seitens des Staates. Teilweise legen die Bundesländer, Landkreise, Städte oder auch lokale Stromversorger noch Geld drauf. Und zwar nicht nur für das Auto selbst. Wer einen Stromer hat, wird wohl auf kurz oder lang auch eine Ladestation anschaffen (müssen). Wird diese öffentlich zugänglich oder ist sie nur für den Betrieb gedacht? Je nachdem gibt es wiederum Geld dazu oder auch nicht.

Die Lösung nennt sich: Förderdatenbank. Eine solche hat der E-Mobilitäts-Pionier von "The Mobility House" angelegt. Hier gibt man seine Postleitzahl ein und landet am Ende bei den Fördermöglichkeiten des jeweiligen Ortes. Die Sammlung eignet sich sogar auch für Flotteninhaber aus Österreich. Insgesamt umfasst das Portal rund 100 Programme. Die Förderdatenbank finden Sie hier

Übrigens: Eine Übersicht über die Förderung speziell bei heimischen Wallboxen, gibt es in unserem Grundlagenartikel über Ladestationen

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