Wallbox-Förderung: Volumen wieder fast ausgeschöpft

Das Fördergeld für private Ladestationen wird schon wieder knapp.
© Foto: picture alliance/blickwinkel/fotototo

Zwei Mal wurde das Budget für die Förderung privater Ladestationen für E-Autos bereits aufgestockt. Nun verhandelt das Verkehrsministerium über eine weitere Erhöhung.


Datum:
16.04.2021
Autor:
SP-X
Lesezeit: 
3 min

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Der staatliche Zuschuss für private Wallboxen ist extrem beliebt: Mitte April (Stand 14. April) liegen der KfW Anträge für rund 422.759 Elektroauto-Ladepunkte vor, das Zusagevolumen ist mit 380,5 Millionen Euro fast ausgeschöpft. In den vergangenen Wochen hatte das Bundesverkehrsministerium (BMVI) die Fördermittel erhöht, zuletzt auf 400 Millionen Euro. Die Nachfrage übersteige alle Erwartungen, heißt es aus dem BMVI. Man sei nun in Gesprächen mit dem Bundesfinanzministerium über eine weitere Aufstockung.

Seit dem 24. November 2020 fördert der Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) private Wallboxen mit 900 Euro Zuschuss. Das Budget von anfangs 200 Millionen Euro wurde aufgrund der hohen Nachfrage bereits Anfang Februar und Anfang März um jeweils 100 Millionen Euro aufgestockt.

Die KfW zahlt beim "Zuschuss 440" einen Beitrag in Höhe von 900 Euro für Anschaffung und Installation einer intelligenten, also steuerfähigen 11-kW-Wallbox. Der Antrag muss vor dem Kauf der Wallbox gestellt werden, mehr dazu gibt es hier

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