Etat für Wallbox-Förderung aufgestockt: Eile geboten

Die KfW zahlt beim "Zuschuss 440" einen Beitrag in Höhe von 900 Euro für Anschaffung und Installation einer intelligenten, also steuerfähigen 11-kW-Wallbox.
© Foto: Nissan

Der Zuschuss für private Wallboxen ist so beliebt, dass das Verkehrsministerium jetzt die Gelder erhöht hat. Mehr als zwei Drittel der Summe ist allerdings rechnerisch bereits weg.


Datum:
11.02.2021
Autor:
SP-X
Lesezeit: 
3 min

NOCH KEINE Kommentare

jetzt mitdiskutieren



Der Bund hat das Fördervolumen für private Wallboxen aufgestockt. Aktuell stünden 300 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung, hieß es auf Nachfrage beim Verkehrsministerium. Beim Start Ende November lag der angesetzte Betrag noch bei 200 Millionen.

Die Aufstockung war nötig: Bei 900 Euro Zuschuss pro Wallbox hätten rechnerisch 222.222 Ladepunkte gefördert werden können. Zum 31. Januar zählte die Kreditanstalt für Wiederaufbau schon 192.281 Anträge auf insgesamt 237.507 Ladepunkte. Das entspricht laut KfW einem Zusagevolumen von knapp 214 Millionen Euro.

Auch mit der Aufstockung sind also mehr als zwei Drittel des Volumens rechnerisch schon ausgeschöpft. Die KfW zahlt beim "Zuschuss 440" einen Beitrag in Höhe von 900 Euro für Anschaffung und Installation einer intelligenten, also steuerfähigen 11-kW-Wallbox. Der Antrag muss vor dem Kauf der Wallbox gestellt werden. Angesichts der hohen Nachfrage bei begrenztem Fördervolumen ist für Interessenten Eile geboten. Wie der Antrag gestellt wird, erfährt man im Netz unter kfw.de/440. (SP-X)

HASHTAG


#Laden

MEISTGELESEN


KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


netzwerk-A ist das Onlineportal mit Antworten und Praxiswissen zu allen alternativen Antrieben. Das Onlineportal bündelt die alternativen Antriebsformen Elektromobilität, Hybrid oder Plug-in-Hybrid-Antriebe, LPG, CNG, Erdgas, Wasserstoff-Fahrzeuge und Brennstoffzellen-Fahrzeuge. netzwerk-A vergleicht alternative Antriebe und bietet umfassende Marktübersichten zu den nachhaltigen Antrieben der neuen Mobilität. netzwerk-A bietet dem Nutzer regelmäßig Anwenderberichte, Best-Practice-Beispiele, How-to-Anleitungen und Checklisten, um das Fahren und Transportieren mit alternativen Antriebsarten heute, morgen und übermorgen in nachhaltige Mobilitätskonzepte zu integrieren. Wie die Infrastruktur für die neue Mobilität aufgebaut wird und welche Förderungen es für nachhaltige Antriebe gibt, beantwortet die Onlineplattform netzwerk-A von Springer Fachmedien München. netzwerk-A wendet sich an Autohäuser, Speditionen und Logistik-Unternehmen, Fuhrparkmanagement, Transportunternehmen und ÖPNV-Betriebe.